Das Ende eines Projektes???

Wir hoffen, dass das nicht sein muss.

 

Dennoch müssen wir schweren Herzens die Schließung des Unternehmens MotorradWaschMobil bekannt geben.

 

Warum“, werden sich jetzt vor allem diejenigen fragen, die sich schon von der Qualität der Reinigungsleistung unserer Anlage überzeugen konnten.

Die Antwort ist so einfach wie gleichzeitig schwer zu verstehen.

Zum einen haben wir uns den Zeitaufwand für die nebenberufliche Einführung dieser Technik um einiges geringer vorgestellt, zum Anderen war die soziale/nervliche Belastung beim „Ein-Personen-Betrieb“ vorher nicht absehbar.

Wir haben sehr viel Geld, Arbeit und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und es fällt uns mit Sicherheit nicht leicht diesen Schritt zu gehen.

Doch bevor wir unsere Zukunft gefährden, müssen wir hier die Reissleine ziehen.

 

Da unsere Waschanlage aber einwandfrei funktioniert und als Ergänzung zu einem bestehenden Unternehmen (Motorradhandel, Waschpark, Eventveranstalter, etc.) mit weit geringeren Belastungen erfolgreich betrieben werden kann, suchen wir auch auf diesem Wege Interessenten für die Übernahme unserer Anlage.

 

Wir würden uns freuen, wenn Ihr dies auch auf weiteren themenbezogenen Seiten teilen würdet.

 

Schlussendlich bleibt uns nur uns bei allen für Support und Beistand zu bedanken.

 

Die linke zum Gruß

Das MWM-Team

BMW-Motorrad-Days 2017

Das MotorradWaschMobil bedankt sich bei den Organisatoren der BMW.Motorrad.Days 2017 für die Möglichkeit seinen Service den Teilnehmern und Besuchern dieser überaus beeindruckenden Veranstaltung zeigen zu dürfen.

„Danke BMW“ war auch der übliche Spruch, der nach der Antwort „Nichts“ auf die Frage nach den Kosten für eine Wäsche kam. Denn BMW hatte in Kooperation mit WIGO-Chemie sämtlich Wäschen gesponsert.

Den wohl größten Nutzen hieraus haben wohl die Teilnehmer der „Panorama-Tour“ gezogen, die von Ihrer Ausfahrt zurückkamen und aussahen als wäre über ihnen ein Mehlwerk explodiert. Hier wurden nicht nur die Zweiräder, sondern auch gleich der ein oder andere Zweibeiner gewaschen.

Auch wenn wir die Waschanlage bis über ihre eigentlichen Grenzen hinaus belastet haben, konnten wir nicht allen Waschanfragen nachkommen.

Für alle Biker aus dem Großraum München besteht aber Hoffnung sich selbst noch ein Urteil zu bilden. Wir sind in Verhandlung mit KTM München in der Ingolstädter Str. 43 um Ihnen die Anlage zur ausgiebigen Erprobung (voraussichtlich 4 Wochen) zur Verfügung zu stellen.

Wir werden hierüber dann nochmal separat informieren und würden uns freuen, wenn dieser Service rege genutzt wird. Um so größer ist die Chance dauerhaft in München eine Anlage unterhalten zu können.

 

Mit bestem Gruß und immer ausreichend geeigneten Belag unter den Rädern wünscht euch das MWM-Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über uns

Was für bunte Pillen muss man eigentlich schlucken, um auf so eine Idee zu kommen?
So, oder ähnlich waren die ersten Fragen unserer „Kritiker“

Ehrlich gesagt; keine.

Eine Doku über die amerikanische Firma Orange County Choppers (OCC) in der eine Motorradwaschanlage auftauchte, gab den Anstoß. Begeisterung für Motorräder, Putzfaulheit und Pioniergeist lieferten in vielen darauffolgenden Nächten farbvolle Träume eines flächendeckenden Waschanlagennetzes in Deutschland.


Natürlich stellten wir uns die Frage, warum da vorher noch keiner drauf gekommen ist?

Die Antwortwar schnell gefunden: schlechte Rentabilität.

Unsere Recherchen ergaben, dass bisher alle Anlagen daran krankten, dass sie stationär waren. In Deutschland wird maximal von März bis Oktober von ausreichend vielen Personen Motorrad gefahren, als dass sich hier eine Investition in absehbarer Zeit rechnet.

Die einzige Möglichkeit ist also: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss eben der Prophet zum Berg“. Soll heißen: Die Anlage dahin bringen wo viele Motorradfahrer (mit ihren Motorrädern) sind.

Vorab wurde sich bei den Behörden über das Prozedere und die Auflagen erkundigt. Hier konnten alle Bedenken einer Verhinderung beseitigt werden. Die Recherchen nach Herstellern und geeigneten Modellen (Qualität, Kosten und Portabilität) nahmen eine recht lange Zeit in Anspruch.

Von der ersten Idee bis zum ersten öffentlichen Auftritt vergingen insgesamt 1 ½ Jahre mit vielen Problemen. Die meisten fußten darauf, dass man Pionier auf einem Gebiet war, das sowohl ökologischen, amtlichen als auch umsetzungstechnischen Anforderungen gerecht werden musste. Ganz ehrlich?

Hätten wir für jede der folgenden Aussagen einen Euro erhalten - wir währen ohne Mehrarbeit
reich geworden.

  • Das hab ich ja noch nie gesehen/gehört!
  • So eine Anfrage hatten wir noch nicht!
  • Im Prinzip sind wir dafür zuständig. - Aber in diesem speziellen Fall.....
  • Tut mir Leid, da kann ich nicht weiterhelfen. Ich weiß aber auch nicht wer das macht.


Entgegen einigen Unkenrufen haben wir es dennoch geschafft und die ersten „rituellen Waschungen“ vorgenommen.
Besonders wurden wir von folgenden Personenkreisen bestärkt und bedanken uns bei diesen ausdrücklich.

  • Wie geil. Wenn´s das gibt komme ich jede Woche zum waschen.
  • Falls ihr noch einen Standort sucht: Bei mir in der Auffahrt wäre noch Platz.
  • Ich würde sogar meine Touren ein wenig nach euren Standorten planen.
  • Würdet ihr auch auf das Sommerfest von unserem Motorradclub kommen?
  • Unternehmerisch ein einigermaßen überschaubares Risiko – aber es kann granatenmäßig einschlagen. Ich drück euch die Daumen.

 

So. Genug Sermon verbreitet.

Jetzt freuen wir uns auf eure Meinung und auf viele sonnige Stunden zusammen mit euch und euren
Bikes.