Über uns

Was für bunte Pillen muss man eigentlich schlucken, um auf so eine Idee zu kommen?
So, oder ähnlich waren die ersten Fragen unserer „Kritiker“

Ehrlich gesagt; keine.

Eine Doku über die amerikanische Firma Orange County Choppers (OCC) in der eine Motorradwaschanlage auftauchte, gab den Anstoß. Begeisterung für Motorräder, Putzfaulheit und Pioniergeist lieferten in vielen darauffolgenden Nächten farbvolle Träume eines flächendeckenden Waschanlagennetzes in Deutschland.


Natürlich stellten wir uns die Frage, warum da vorher noch keiner drauf gekommen ist?

Die Antwortwar schnell gefunden: schlechte Rentabilität.

Unsere Recherchen ergaben, dass bisher alle Anlagen daran krankten, dass sie stationär waren. In Deutschland wird maximal von März bis Oktober von ausreichend vielen Personen Motorrad gefahren, als dass sich hier eine Investition in absehbarer Zeit rechnet.

Die einzige Möglichkeit ist also: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss eben der Prophet zum Berg“. Soll heißen: Die Anlage dahin bringen wo viele Motorradfahrer (mit ihren Motorrädern) sind.

Vorab wurde sich bei den Behörden über das Prozedere und die Auflagen erkundigt. Hier konnten alle Bedenken einer Verhinderung beseitigt werden. Die Recherchen nach Herstellern und geeigneten Modellen (Qualität, Kosten und Portabilität) nahmen eine recht lange Zeit in Anspruch.

Von der ersten Idee bis zum ersten öffentlichen Auftritt vergingen insgesamt 1 ½ Jahre mit vielen Problemen. Die meisten fußten darauf, dass man Pionier auf einem Gebiet war, das sowohl ökologischen, amtlichen als auch umsetzungstechnischen Anforderungen gerecht werden musste. Ganz ehrlich?

Hätten wir für jede der folgenden Aussagen einen Euro erhalten - wir währen ohne Mehrarbeit
reich geworden.

  • Das hab ich ja noch nie gesehen/gehört!
  • So eine Anfrage hatten wir noch nicht!
  • Im Prinzip sind wir dafür zuständig. - Aber in diesem speziellen Fall.....
  • Tut mir Leid, da kann ich nicht weiterhelfen. Ich weiß aber auch nicht wer das macht.


Entgegen einigen Unkenrufen haben wir es dennoch geschafft und die ersten „rituellen Waschungen“ vorgenommen.
Besonders wurden wir von folgenden Personenkreisen bestärkt und bedanken uns bei diesen ausdrücklich.

  • Wie geil. Wenn´s das gibt komme ich jede Woche zum waschen.
  • Falls ihr noch einen Standort sucht: Bei mir in der Auffahrt wäre noch Platz.
  • Ich würde sogar meine Touren ein wenig nach euren Standorten planen.
  • Würdet ihr auch auf das Sommerfest von unserem Motorradclub kommen?
  • Unternehmerisch ein einigermaßen überschaubares Risiko – aber es kann granatenmäßig einschlagen. Ich drück euch die Daumen.

 

So. Genug Sermon verbreitet.

Jetzt freuen wir uns auf eure Meinung und auf viele sonnige Stunden zusammen mit euch und euren
Bikes.