Ijurupihänpaiquiek 2016 Faaker See

 

Die oben angegebene Lautschrift gab es wirklich als T-Shirt zu kaufen.

Was soll ich hier über die European Bike Week am Faaker See in Österreich groß schreiben.

Umsatztechnisch war die Veranstaltung auf Grund des unterirdisch schlechten Standplatzes eine Katastrophe. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass für das MWM ganz eigene Standortkriterien gelten. Aber woher sollten wir wissen, dass uns der Organisator mit unserem aufzubockenden 3,5-Tonnen-Anhänger weitab der Straße auf eine Wiese stellen würde. Diese lag bei unserer Anreise im strömenden Regen und zudem noch an einem leicht abschüssigen Teilstück.

 

Aber lasst mich lieber von den positiven Eindrücken der Veranstaltung sprechen.

In meinem früheren Leben (vor dem MWM) war ich jahrelang im Messebau tätig und habe auch mehrere große Open-Air-Veranstaltungen wie die Landtage der DLG beschicken dürfen. Was mich aber am Faaker See erwartete hat mich schier umgehauen. Das Veranstaltungsgelände zog sich ab Neuegg vom Campingplatz Arneitz (siehe Google Maps) die Seeufer Landesstaße (nicht wie in den Terminen Landstr. - sorry) über fast 3 km bis nach Finkenstein.

Als ich am frühen Sonntagabend eintraf war schon die Hölle los, obwohl die Veranstaltung erst am Dienstag begann. Während der Veranstaltung wird die Seeufer Landesstraße, sowie der größte Teil der um den Faaker See herumführenden Hauptstraße einseitig gesperrt. Ab da dürfen nur noch Taxen, Shuttlebusse und Fahrzeuge mit Sondergenehmigungen (Aussteller, Zulieferer, Anwohner) die Strecke von Finkenstein Richtung Neuegg befahren. Und natürlich Motorräder. Für die steht die gesperrte Fahrspur komplett als Parkplatz zur Verfügung. Während des Tages stand dort ein Motorrad mit dem Hinterreifen am Bordstein neben dem nächsten – soweit das Auge reicht.

Für Biker war das eine himmlische Situation – durfte man doch mit seinem Bike überall hinfahren, wo man mit eigener Kraft hinkam. Also Wahlweise in die Eventhalle vom Arneitz-Wirtschaftsimperium oder mit Vollgas in die abgesoffene Wiese der Harley Village Custom Area.

Bei letzterem stellte sich dann die Frage: Wie wieder rauskommen. Nachdem der Dienstag ebenfalls komplett verregnet war wurde dann am Mittwoch diese und weitere durchnässte Flächen mit Holzhäckseln großflächig befahr- und beparkbar gemacht.

Die Fotos die ich hier beifüge zeigen das Gelände gegenüber der A1-Tankstelle mit zu dem Zeitpunkt noch wenigen geparkten Bikes.

- to be continued -

 

 

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